polymyalgia rheumatica therapie ohne kortison

Sie haben erfahren, dass Sie Polymyalgia Rheumatica (PMR) haben. Es handelt sich um eine entzündliche Erkrankung. Bisher war Kortison für die Behandlung üblich. Aber Kortison hat auch Nebenwirkungen. Gibt es eine andere Möglichkeit, die genauso gut wirkt?

Inhaltsverzeichnis

Wir schauen uns die neuen Behandlungsrichtlinien für PMR an. Gibt es Wege, die ohne Kortison auskommen? Informieren Sie sich über Symptome und die Diagnose von PMR, die Standardtherapie mit Kortison und andere Behandlungen. Entdecken Sie die Naturheilkunde und Homöopathie als Optionen bei PMR.

Nehmen Sie Folgendes mit:

  • Die übliche Behandlung mit Kortison ist gängig bei PMR, aber es gibt Alternativen.
  • Bewegung und ausgewogene Ernährung können helfen, den Erfolg der Therapie zu verbessern.
  • Zur Schulmedizin können auch Naturheilkunde und Homöopathie ergänzend genutzt werden.
  • Methotrexat kommt bei Risikopatienten oder bei einem Rückfall in Frage.
  • Wichtig sind auch regelmäßige Arztbesuche und Impfungen.

Symptome und Diagnose der PMR

Polymyalgia rheumatica (PMR) zeigt sich durch Symptome einer Entzündung. Typisch sind Muskelschmerzen und Steifigkeit in Schultern, Nacken und Oberarmen. Fieber und Nackenschmerzen gehören auch dazu.

  • Muskelschmerzen
  • Steifigkeit in Schultern, Nacken und Oberarmen
  • Nackenschmerzen
  • Ödeme
  • Fieber

PMR trifft Frauen dreimal mehr als Männer. Weil ähnliche Symptome auch bei anderen Krankheiten vorkommen können, ist eine genaue Diagnose essenziell.

Für die Diagnose werden Blutuntersuchungen durchgeführt. Eine erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) oder ein höheres C-reaktives Protein (CRP) weisen auf Entzündungen hin. Aber diese Werte allein reichen nicht für eine Diagnose.

Die EULAR/ACR-Klassifikationskriterien helfen auch, PMR zu identifizieren. Sie beachten das Alter, ob Schulter- oder Beckenbeschwerden vorliegen und schließen andere Krankheiten aus.

Um PMR genau zu diagnostizieren, muss man Symptome und die medizinische Geschichte des Patienten genau betrachten. Es ist wichtig, mehrere diagnostische Methoden zu nutzen.

Diagnostische Methoden zur PMR
Methoden Vorteile Nachteile
Blutuntersuchungen (BSG, CRP) Einfach durchführbar, Hinweis auf Entzündung Nicht spezifisch für PMR, Kann bei anderen Erkrankungen erhöht sein
EULAR/ACR-Klassifikationskriterien Berücksichtigung verschiedener Kriterien, Hilfreich zur Identifizierung der PMR Nicht allein zur Diagnosestellung ausreichend, Bedarf weiterer Untersuchungen

Behandlung mit Kortison bei PMR

Bei Polymyalgia rheumatica (PMR) setzt man auf Kortison. Diese Behandlung beginnt gleich nach der Feststellung der Krankheit. Sie hilft vielen Patienten schnell, sich besser zu fühlen.

Die Menge an Kortison wird für jeden Patienten einzeln festgelegt. Normalerweise startet man mit 15 bis 25 Milligramm pro Tag. Sobald es den Patienten besser geht, verringert man die Dosis. So strebt man eine dauerhafte Besserung an. Die Therapie dauert meist über zwölf Monate.

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Es ist sehr wichtig, dass der Arzt die Behandlung genau beobachtet. Nur so können Nebenwirkungen schnell erkannt und behandelt werden.

„Die Behandlung mit oralen Glukokortikoiden, insbesondere Kortison, ist die Standardtherapie bei Polymyalgia rheumatica und führt in den meisten Fällen zu einer schnellen Symptomlinderung.“

Die Kortisontherapie bei PMR ist eine bewährte Methode. Sie hilft, Entzündungen zu lindern und verbessert das Befinden.

kortison therapie polymyalgia rheumatica

Alternativen zur Kortison-Therapie

Für Polymyalgia rheumatica (PMR) gibt es kaum erforschte Alternativen zu Kortison. Man hat Biologika in Studien probiert. Aber es gibt noch nicht genug Erfahrung für eine Empfehlung.

„Neben Medikamenten gibt es andere Wege“, sagt Dr. Lisa Müller, eine Rheumatologin. „Besonders Physiotherapie kann helfen.“

Physiotherapie nutzt spezielle Übungen. Sie verbessert die Bewegungsfreiheit und löst Muskelverspannungen. Ältere Menschen mit PMR profitieren besonders davon, da sie oft bewegungseingeschränkt sind.

Die Physiotherapie muss auf den Patienten zugeschnitten sein. Der Arzt entscheidet mit über die passenden Übungen. Diese können Kraft, Dehnung oder manuelle Therapien beinhalten.

Physiotherapie ergänzt die Medikamenten-Therapie gut. Dadurch können die Symptome von PMR gemildert und die Lebensqualität gesteigert werden.

Alternative Behandlung Polymyalgia Rheumatica

Diese Methode ist ideal, wenn Kortison nicht möglich ist. Aber es ist wichtig, sie nur als Ergänzung zu sehen, nicht als Ersatz.

Natürliche Heilmittel und ganzheitliche Therapieansätze

Natürliche Heilmittel helfen bei PMR zusammen mit normaler Behandlung. Sie verbessern das Wohlbefinden. Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt darüber.

Yoga und Meditation helfen, Schmerzen und Stress zu mindern. Sie sorgen für Entspannung. Machen Sie sie regelmäßig zu einem Teil Ihres Lebens.

„Yoga und Meditation sind effektive Methoden, um Stress abzubauen und die Muskulatur zu entspannen. Durch regelmäßiges Praktizieren dieser Übungen können PMR-Patienten eine verbesserte Lebensqualität erreichen.“

Essen Sie mediterrane Kost für eine bessere Behandlung der PMR. Diese beinhaltet gesunde Fette und viel Obst und Gemüse. Trinken Sie auch genug Wasser.

Nutzen Sie natürliche Heilmittel zusammen mit Ihren üblichen Medikamenten. Diese Kombination kann Ihre Behandlung verbessern. Es hilft Ihnen, sich insgesamt besser zu fühlen.

Weitere Ressourcen

Informieren Sie sich hier mehr über natürliche Heilmittel bei PMR:

Bei Fragen sollten Sie einen Facharzt aufsuchen. Ihr Arzt gibt Ihnen mehr Infos und Beratung.

Natürliche Heilmittel Polymyalgia Rheumatica

Homöopathie und Naturheilkunde bei PMR

Man kann Homöopathie und Naturheilkunde neben anderen Methoden nutzen, um PMR zu behandeln. Sie nutzen natürliche Medizin, um den Körper selbst heilen zu lassen. Ihr Ziel ist es, PMR-Symptome zu mildern und das Wohlgefühl zu steigern.

Erfahrene Homöopathen finden passende Mittel für jeden Patienten. Diese Arzneien werden in kleinen Dosen gegeben und fördern die Heilung im Körper.

Akupunktur kann auch bei PMR helfen. Dabei werden dünne Nadeln verwendet, um Schmerzen zu lindern und den Energiefluss zu verbessern.

Eine weitere Methode ist die Phytotherapie, oder Pflanzenheilkunde. Sie nutzt Heilpflanzen, um Entzündungen und Schmerzen zu behandeln. Dazu zählen Tees, Tinkturen oder Cremes.

Wichtig ist, diese Behandlungen nur nach Absprache mit einem Fachmann einzusetzen. Sie ergänzen die medizinische Behandlung, ersetzen sie aber nicht.

Homöopathische Mittel bei Polymyalgia Rheumatica

Bei PMR wählt man Homöopathie basierend auf den Symptomen des Patienten. Häufige Mittel bei PMR umfassen:

  • Rhus toxicodendron: Hilft bei steifen und schmerzhaften Gelenken, vor allem in Ruhe oder Kälte.
  • Arnica montana: Geeignet bei Muskel- und Gelenkschmerzen durch Verletzungen oder Strapazen.
  • Bryonia alba: Wird verwendet bei starken Schmerzen, die sich bei Bewegung verschlimmern und Ruhe benötigen.
  • Colocynthis: Hilft bei krampfartigen Schmerzen, die sich durch Druck oder Bewegung verbessern.

Es ist entscheidend, einen qualifizierten Homöopathen für die richtige Behandlung und Dosierung zu konsultieren.

Homöopathie und Naturheilkunde bei PMR

Homöopathie und Naturheilkunde bieten einen ganzheitlichen Weg, um PMR-Symptome zu mildern und das Wohlbefinden zu verbessern. Zusammen mit herkömmlichen Behandlungen können sie den Heilungsprozess unterstützen.

Basistherapie mit Methotrexat

Bei Risikopatienten oder bei Rückfall von Polymyalgia rheumatica kann Methotrexat helfen. Es wirkt entzündungshemmend und kann Kortison reduzieren. Die genaue Dosierung wird mit dem Arzt besprochen, um gute Ergebnisse zu erreichen.

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Methotrexat gibt es als Tabletten. Man sollte es regelmäßig, wie vom Arzt vorgeschrieben, nehmen. Es ist wichtig, genau nach ärztlichem Rat zu handeln, um Erfolg zu haben.

Während der Methotrexat-Behandlung sind regelmäßige Arztbesuche nötig. Der Arzt prüft Blutwerte, um Leber und Nieren zu überwachen. Falls nötig, wird die Dosierung angepasst.

„Methotrexat als Basistherapie kann bei Polymyalgia rheumatica helfen und Kortison verringern“, so Dr. Anna Schmidt, Rheumatologin.

Es gibt einige Nebenwirkungen von Methotrexat. Dazu zählen Übelkeit, Erbrechen, Mundgeschwüre und Haarausfall. Bei Nebenwirkungen sollte man sofort den Arzt kontaktieren.

Während Schwangerschaft und Stillzeit darf man Methotrexat nicht nehmen. Frauen im gebärfähigen Alter sollten vorsichtig sein. Eine sichere Verhütungsmethode ist während der Behandlung nötig.

Methotrexat kann bei Polymyalgia rheumatica helfen und Kortison einsparen. Bei Fragen oder Sorgen ist es wichtig, den Arzt zu fragen.

Nebenwirkungen von Methotrexat

Nebenwirkungen können bei Methotrexat auftreten. Diese umfassen:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Mundgeschwüre
  • Haarausfall
  • Magenschmerzen
  • Leberfunktionsstörungen
  • Blutbildveränderungen

Bei Nebenwirkungen sollte man sofort zum Arzt gehen. Manchmal muss die Dosis angepasst oder eine andere Behandlung gefunden werden.

Allgemeinmaßnahmen zur Unterstützung der Therapie

Neben Medikamenten helfen Allgemeinmaßnahmen, PMR-Symptome zu lindern. Ein umfassender Ansatz, inklusive psychosomatischer Betreuung, ist oft hilfreich.

Regelmäßige Kontrollen beim Arzt

Regelmäßige Arztbesuche sind wichtig, um die PMR zu überwachen. So kann die Behandlung individuell angepasst werden.

Ausgewogene Ernährung

Essen Sie gesund und ausgewogen. Das unterstützt Ihren Körper optimal. Obst, Gemüse und Vollkorn helfen bei PMR.

Kalzium- und Vitamin D-Zufuhr zur Osteoporoseprophylaxe

Kalzium und Vitamin D sind wichtig für PMR-Patienten. Sie stärken die Knochen und senken das Frakturrisiko.

Vermeidung von Übergewicht und Nikotin

Vermeiden Sie Übergewicht und Rauchen. Beides verschlechtert PMR-Symptome. Ein gesundes Gewicht und Nichtrauchen fördern die Gesundheit.

Ausreichender Sonnenschutz

Schützen Sie sich gut vor der Sonne. PMR-Medikamente machen die Haut empfindlicher. Sonnenschutzmittel und Kleidung helfen dabei.

Regelmäßige Bewegung

Bewegung verbessert die Beweglichkeit bei PMR. Finden Sie eine Balance zwischen Aktivität und Ruhe, um nicht zu überanstrengen.

Psychosomatische Betreuung

Psychosomatische Betreuung unterstützt auch psychisch. Sie hilft, Stress zu managen und steigert das Wohlbefinden.

Allgemeinmaßnahmen zur Unterstützung der Therapie Vorteile
Regelmäßige Kontrollen beim Arzt – Anpassung der Behandlung auf individuelle Bedürfnisse
– Optimierung des Therapieplans
Ausgewogene Ernährung – Entzündungshemmende Eigenschaften
– Förderung der allgemeinen Gesundheit
Kalzium- und Vitamin D-Zufuhr zur Osteoporoseprophylaxe – Verringerung des Risikos von Frakturen
– Unterstützung der Knochengesundheit
Vermeidung von Übergewicht und Nikotin – Verbesserung der Gesundheit
– Reduzierung des Risikos von Begleiterkrankungen
Ausreichender Sonnenschutz – Schutz vor Sonnenschäden
– Vermeidung von Hautirritationen
Regelmäßige Bewegung – Verbesserung der Beweglichkeit
– Stärkung der Muskeln
Psychosomatische Betreuung – Stressbewältigung
– Steigerung des Wohlbefindens

All diese Maßnahmen können bei PMR wirklich helfen. Sie verbessern die Symptome und die Lebensqualität.

Impfungen bei PMR-Patienten

Impfungen sind sehr wichtig für Menschen mit Polymyalgia rheumatica (PMR). Sie helfen, das Risiko von Infektionen zu senken. Totimpfstoffe gegen Krankheiten wie Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Influenza sind besonders zu empfehlen. Diese Impfstoffe schützen vor schweren Komplikationen und Infektionen.

Bei PMR-Patienten, die eine Behandlung zur Immunmodulation erhalten, sind Lebendimpfstoffe oft nicht sicher. Deshalb sollte man vor der Behandlung den Impfstatus prüfen. Es ist gut, die Impfungen zu planen, wenn die Krankheit weniger aktiv ist.

Ein aktueller Impfschutz ist für PMR-Patienten sehr wichtig. Denn ihre Anfälligkeit für Infektionen kann wegen der Krankheit und der Medikamente höher sein. Durch regelmäßige Impfungen kann man das Immunsystem stärken und das Infektionsrisiko senken.

Es ist klug, mit dem Arzt über die eigenen Impfungen zu sprechen. So kann man sich vergewissern, dass der Impfschutz optimal ist.

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Besondere Situationen und Behandlungsoptionen

Bei Fernreisen oder Infekten ist es wichtig, mit dem Rheumatologen zu sprechen. So kann die Therapie richtig angepasst werden. Manchmal muss die Kortisondosis erhöht werden. Oder es beginnt eine Therapie mit Methotrexat. Dabei werden Risiken und Vorteile genau abgewogen.

Der Rheumatologe wählt die beste Behandlung aus. Dies basiert auf den speziellen Bedürfnissen des Patienten. Durch Anpassung der Therapie kann eine optimale Betreuung sichergestellt werden. So werden Komplikationen vermieden.

Bei Fernreisen sollte der Zeitpunkt gut gewählt sein. Die Krankheit soll stabil sein und die Therapie unter Kontrolle. Bei Operationen oder Infekten muss der Rheumatologe informiert werden. Denn das kann die Behandlung ändern.

Es ist klug, engen Kontakt zum Arzt zu halten. bei Fragen oder Unsicherheiten ist es wichtig, sich beraten zu lassen. Dies gilt besonders für besondere Situationen.

Hinweis: Das Bild dient lediglich zur Veranschaulichung und zeigt nicht speziell die Behandlungsoptionen bei PMR.

Verlauf und Prognose der PMR

50-70% der PMR-Patienten fühlen sich nach der Therapie wieder gut. Sie brauchen dann keine Medikamente mehr. Dies nennt man „medikamentenfreie Remission“. Eine kurze Behandlung mit Kortison unter zwölf Monaten kann das Rückfallrisiko erhöhen. Doch mit der richtigen Therapie ist die Lebenserwartung von PMR-Patienten normal.

Frühes Erkennen und regelmäßige Checks sind wichtig. So lässt sich die Behandlung gut anpassen.

Bei manchen ändert sich die Polymyalgia Rheumatica schnell, bei anderen langsam. Die Symptome variieren. Sie reichen von Schmerzen in Muskeln und Gelenken bis zu Müdigkeit.

Die Aussichten für PMR-Patienten sind meist gut, solange die Behandlung stimmt. Viele spüren rasche Besserung unter Kortison. Doch kann die Krankheit auch länger anhalten und wiederkehren.

„Der Verlauf und die Prognose der Polymyalgia Rheumatica sind eng mit der rechtzeitigen und angemessenen Behandlung verbunden. Je früher die Diagnose gestellt wird und je konsequenter die Therapie erfolgt, desto besser sind in der Regel die Langzeitergebnisse.“

Regelmäßige Arztbesuche und langfristige Betreuung helfen. So behält man den Krankheitsverlauf im Auge. Frühe Rückfälle kann man so besser behandeln. Ein gesunder Lebensstil und Reha-Maßnahmen sind ebenfalls hilfreich.

Jeder PMR-Patient ist anders. Symptome und Verlauf variieren. Daher ist die Zusammenarbeit mit einem Rheumatologen wichtig.

Weitere Informationen und Quellen

Informationen zur Polymyalgia Rheumatica gibt es bei Fachgesellschaften und Selbsthilfegruppen. Hier sind einige Quellen:

  • Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (www.dgrh.de)
  • Bundesverband für Selbsthilfe bei Muskel- und Gelenkerkrankungen e.V. (www.bvkm.de)
  • Deutsche Rheuma-Liga e.V. (www.rheuma-liga.de)

Bei Unsicherheiten ist der Facharzt der beste Ansprechpartner.

Weitere Informationen und Quellen

Fachgesellschaften für Rheumatologie, Rheumatologen und Selbsthilfegruppen sind gute Anlaufpunkte für Informationen zur Polymyalgia Rheumatica. Sie bieten umfangreiche Infos und wissenschaftliche Literatur. Bei Unsicherheiten ist es wichtig, einen Facharzt zu konsultieren.

Deutschsprachige Gesellschaften für Rheumatologie helfen, die Polymyalgia Rheumatica besser zu verstehen. Sie bieten Leitlinien und Materialien für Betroffene und deren Familien. Diese Infos erleichtern das Verständnis der Krankheit und informieren über Behandlungsoptionen.

Rheumatologen können als Spezialisten individuelle Fragen beantworten und passende Behandlungsempfehlungen geben. Selbsthilfegruppen ermöglichen den Austausch mit anderen Betroffenen. Dort kann man Erfahrungen teilen und Unterstützung finden.

FAQ

Welche Therapieoptionen gibt es für Polymyalgia rheumatica ohne Kortison?

Alternativen zur Kortison-Therapie bei Polymyalgia rheumatica sind noch nicht gut erforscht.

Was sind typische Symptome der Polymyalgia rheumatica und wie wird sie diagnostiziert?

Leute mit Polymyalgia rheumatica leiden oft an Muskelschmerzen. Sie haben Steifigkeit im Nacken und in den Armen. Fieber und geschwollene Glieder sind auch üblich.Ärzte können eine Diagnose mit Bluttests stellen.

Wie erfolgt die Behandlung mit Kortison bei Polymyalgia rheumatica?

Patienten bekommen orales Kortison verschrieben. Die Dosis ist für jeden anders. Sie wird über ein Jahr angepasst.

Gibt es alternative Behandlungsmöglichkeiten für Polymyalgia rheumatica?

Momentan gibt es keine gut erforschten Alternativen zur Kortison-Therapie.

Welche natürlichen Heilmittel und ganzheitlichen Therapieansätze können bei Polymyalgia rheumatica helfen?

Entspannen, die Ernährung ändern und Physiotherapie können helfen. Sie sind eine Ergänzung zur normalen Behandlung.

Kann Homöopathie und Naturheilkunde bei Polymyalgia rheumatica helfen?

Ja, Homöopathie und Naturheilkunde können unterstützen. Wichtig ist, dass ein Fachmann sie durchführt. Sie ersetzen aber keine Standardbehandlung.

Wann wird eine Basistherapie mit Methotrexat bei Polymyalgia rheumatica empfohlen?

Methotrexat wird bei einem Rückfall oder Risikopatienten erwogen. Es soll helfen, weniger Kortison zu nehmen. Die genaue Nutzung bespricht man mit dem Arzt.

Welche Allgemeinmaßnahmen können die Symptome der Polymyalgia rheumatica lindern?

Regelmäßige Arztbesuche und eine gute Ernährung sind wichtig. Man sollte Übergewicht vermeiden und auf Rauchen verzichten.Mehr Bewegung und genug Sonnenlicht sind ebenfalls hilfreich.

Sind Impfungen wichtig für PMR-Patienten?

Ja, Impfungen senken das Infektionsrisiko. Totimpfstoffe sind besonders wichtig.

Was sollte bei besonderen Situationen wie Fernreisen oder Infekten beachtet werden?

Bei Reisen, Infekten oder Operationen ist der Rheumatologe zu kontaktieren. Die Behandlung muss eventuell angepasst werden.

Wie ist der Verlauf und die Prognose bei Polylmalgia rheumatica?

Nach der Therapie sind viele Patienten beschwerdefrei. Frühe Diagnose und Kontrollen sind entscheidend für den Erfolg.

Wo kann man weitere Informationen zur Polymyalgia rheumatica und ihrer Behandlung bekommen?

Infos gibt es bei Rheumatologie-Fachgesellschaften oder Selbsthilfegruppen. Auch spezielle Literatur bietet Aufklärung.

Quellenverweise